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BERICHTE von großen Butterfahrten 2013

"Einfache Menschen nehmen San Vito Lo Capo ein" 13. - 20. April, von Jochi
 
 
Erste Kaffeepause am Pool, Abends wurde heftig angegriffen
 
   
 
NNO. Kobe auf Kurs  
   
 
Jochen wie ein Alexander Salamander  
   
 
Gourmetmogul Gunter hebelte Eddies monieren über Pizzas in der Touristenbude mit dem Spruch "Pizza schmeckt doch überall gleich" aus.  
   
 
Teilten Fisch, Wurst und Bier, dann auch das "Zimmer"  

Es gibt Bergsteiger, die ihre winterfrustige Kletterabstinenz im Rausch nach Gipfel-Jahresersten ersticken müssen. Auf der Suche den Objekten der Begierde stürzen diese, bei trüben Wetter durch schneematschdurchtränkte Täler und manchmal auch vom glitschigen Gipfel.

Es gibt aber auch einfache Kletterer, die im Kreise ihrer selbst die Saison in den sonnenüberfluteten Felsen Südeuropas eröffnen.

Und somit packten wir Mitte April die Kletterutensilien und Strandtasche in eine Air Berlin (es gab Wurst- oder Käsebrötchen, von Mckinsey durchoptimiert) und ab ging's diesmal ins Machtzentrum der Paten und toten Katzen. Eigentlich hat der Tourist, in diesem Falle Kletterer, um Palermo herum Schonzeit, solange er etwas Geld ausgibt, schlechte Pizza ißt und gelegentlich der einen oder anderen Belladonna hinterherschielt.



Quartiermeister Eddy hatte das Romantik-Basecamp direkt neben den Felsen von San Vito Lo Capo und selbstredend keine hundert Meter vom Meer gebucht. Kaum gelandet begann die alljährliche Eröffnungszeremonie mit Mietwagen-Besitzübernahme, Bierlager anlegen und dem berühmt berüchtigten Eierkult (BIO), diesmal am Fuße des Ätna. Dann eilten wir (Fahrer Paulaner und Jochi) zu nächtlicher Zeit mit unseren pfeilschnellen Clios ins Hauptquartier der EM-BB-Mannschaft.

Hier übernahm Küchenbulle Muh die Verköstigung während der Kellermeister Kobi diverse Hopfen-Kaltschalen kredenzte. Es wurde viel gebabbelt und man hörte in der stillen Nacht noch lange das schallende Jubeln von Kobi und Muh. (Zimmer 3)

Für die nächsten Tage war natürlich "Klettern-Satt" und dies bei allerbestem Wetter angesagt. Die Seilschaften ergaben sich aus dem BMI und ab ging es mit ein paar 6a-6b in wunderschönen Ein- und Zweilseillängen-Touren im hausnahen Sektor.

Ab Nachmittag mussten wir meist der Hitze wegen aus der Wand flüchten. Dies fiel nicht wirklich schwer, da der nahegelegene Campingplatz mit einem Traumpool, Cappuccinos und kühlen Pilsen frohlockte, WLAN inklusive.

Zum Abend hin konnten wir dann wieder ins Gewänd einsteigen, baden gehen, die Stadt zum Pizzaessen besuchen oder ein paar kleine Ausflüge in die Umgebung unternehmen.

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Am liebsten war uns der Tagesausklang auf unserer Terrasse - der bebierte Blick auf die rotglühenden Felsen im Sonnenuntergang und das glitzernde Meer ist der Stoff aus dem unsere Kletterträume bestehen.

Am kilometerlangen Felsriegel von San Vito Lo Capo ist jeder Sektor empfehlenswert. Überall sind Routen aller Schwierigkeitsklassen vertreten, die Wegesicherung bzw. Felsfestigkeit ist für uns Sachsen perfekt. Wer es im Gewänd weniger trublig mag, sollte sich für die Sektoren oberhalb des Zeltplatzes günstige Zeiten suchen. Lohnend sind diese aber auf jeden Fall.

Eine Woche mit ca. 30 gepunkteten Routen und jede Menge Spaß war leider wieder viel zu schnell vorbei. Schicht heil hieß es zum Abschied, Herkunft ist Zukunft und somit wird es 2014 wieder losgehen.

Ein Hoch auf die Bergfreundschaft, Danke Wetter, Danke Air Berlin, Danke Sizilien-man sieht sich wieder!

Der Campingplatz Elbahira ist hier erreichbar

 
 
 
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